Botswana Teil 1, Kasane - Makgadikgadi Pans

20 Tage, 1200km
Total: 887 Tage, 97'500km

Botswana
Nicht weit von der Grenze weg, liegt Kasane.
Hier nisteten wir uns in einem Camping ein, schrieben die Homepage für Zimbabwe und schmieden Pläne für Botswana.

am chöcherle, Thebe River Safaris Camp, Kasane 3 Thebe River Safaris Camp, Kasane 3
Kochen im Freien, da es im BRECH abgöttisch heiss war. Hier wird man zum Schattengewächs. 40Grad und mehr, uff.
Sprüzi-Waschtag + Aussendusche für BRECH.

Sunset-Bootstrip auf dem Chobe River, Chobe NP 3 Hippo auf Sidudo Island, Chobe NP 1 (1)
Eine Pirschfahrt per Boot, ist ein Muss auf dem Chobe River. Dementsprechend düssten viele Touriboote rum. Wir mittendrin. Jippiii

Per Wasserweg um die Sidudo Island im Chobe National Park.

Krokodil, Chobe NP 1 Riverfront, Chobe NP 11
Wir bekamen viele Elefanten, Krokodile, Büffel, Flusspferde und x verschiedene Vögel vor die Linse.
Riesige Elefantenherden schwammen durch den Chobe River zur Sidudo Island. Rüssel als Schnorchel...schnauf schnauf

Hunter Road, entlang der Botswana-Zimbabwe Grenze 7 Blick von der Hunter Road zum Senyati Safari Camp 3
Am nächsten Tag fuhren wir zur Hunters Road. Parallel verlaufen zwei Pisten, entlang der Grenze Botswana und Zimbabwe.
Nix Grenzzaun, somit haben die Tiere freie Bahn.
Die bessere Piste lag auf Zimbabwer Seite, doch wir blieben brav auf Botswana Seite. Kontrollen werden gemacht und dazu hatten wir keine Lust reinzurasseln.

Entlang dieser Hunters Road, liegt das Senyati Safari Camp. Hier trafen wir wieder auf die Schweizer Beat und Rita, die wir im Krüger NP kennengelernt hatten.

gemeinsame Znacht mit BeRi, Senyati Safari Camp 2 Hacktätschli ala BeRi, Senyati Safari Camp 3
Gemeinsam verbrachten wir einen Abend mit Hacktätschli ala BeRi und lustigen Geschichten.
Am nächsten Tag zogen Sie weiter Richtung Namibia und wir quartierten uns in diesem tollen Camping häuslich ein.

Wir verlängerten immer wieder um einen weiteren Tag, es war einfach nur genial hier. Jjjjiiipppiiiiii

unser Traumcampingplatz "2", Senyati Safari Camp Giraffe gaffe, Senyati Safari Camp 3
Jeder Platz hatte sein eigenes Strohhüttchen mit WC und Dusche.
Mit direktem Blick zum Wasserloch und haufenweise Tieren.

Giraffe beim trinken, Senyati Safari Camp 1 Rappenantilope, Senyati Safari Camp 4
Giraffen beim Trinken. Das wollten wir schon lange mal sehen. Ein Schauspiel für sich. glucksglucks

Riesige Büffelherde am Wasserloch, Senyati Safari Camp 18 Pavian, Blick vom Erdbunker, Senyati Safari Camp 1
Eines Abends kam eine riesige Staubwolke von rechts. WOWOWOOWOW, hunderte von Büffel kamen zum Wasserloch. Wir konnten es kaum glauben. Es war irre.
Die Affen waren hier relativ anständig und liessen uns in Ruhe. Danke.

IMG_2467 im Erdbunker des Senyati Safari Camp 3
Der Oberhammer im Senyati Safari Camp ist der Erdbunker, was einmaliges.
Durch einen unterirdischen Tunnel gelangt man in einen kleinen Bunker, direkt vor dem Wasserloch. megggaaaa oberaffengeil

Riesige Büffelherde am Wasserloch, Senyati Safari Camp 1 Elefanten am Wasserloch, Senyati Safari Camp 2 (1) & 2)
So hautnah waren wir noch nie bei den Tieren, wir wagten kaum zu atmen, wenn die Büffel oder Elefanten sich zu uns drehten. pphhhaaaa

Schreiseeadler, Riverfront, Chobe NP 4 Geier und Marabus bei einem Elefantenkadaver, Riverfront, Chobe NP 2
Es wurde Zeit zum weiterziehen. Zurück in Kasane, erledigten wir Einkauf und so Zeugs (hihihi) und schliefen nochmals am Chobe River.
Frühmorgens zogen wir los zur berühmten Riverfront des Chobe NP.
Circa 50km geht es hier entlang des Chobe River. Diesmal vom BRECH aus und nicht vom Boot. Einen anderen Blickwinkel, auch ganz schön.
Wieder viele Tiere, aber leider kein Löwe, nur sein grosser Pfotenabdruck war da.

Die Schreisseadler guckten uns nach und wir guckten den Geier beim Frühstück zu. Reste eines Elefanten lagen da, und hunderte von Geier kämpften um das beste Stück.
Dan essen wir doch tausendmal lieber unser feines Müsli.

Wilder Pfusiplatz unter Baobab, 40km vor Ghoha Gate 1 Sandpiste zum Ghoha Gate des Chobe NP 5
Nun ging es südwärts, runter zum Savuti/Chobe NP.
Die Hauptstrasse war schmal und Tiefsandig. Bei einem riesigen Baobab, schlugen wir unser Nachtlager auf. Morgen ist auch noch ein Tag und für heute war es genug. Kurze Zeit später kamen zwei Motorradfahrer fix und fertig bei uns an.
Wir päppelten sie mit viel Trinkwasser und Bananen auf. Glücklich und mit neuem Schwung fuhren sie weiter nach Kasane.

Elefanten, Sandpiste zum Ghoha Gate des Chobe NP 3
Ausgeruht, walzten wir zusammen mit den Elefanten, weiter durch die Sandpisten.
Beim Ghoha Gate lösten wir unsere Permit für die Durchfahrt des Savuti/Chobe NP. Übernachten wäre eigentlich toll hier, doch die Preise für uns internationale sind monströs.
100 Dollar für eine Nacht!!!!! und dazu jeden Tag die Eintrittspreise für Person und Auto! Die haben einen Schuss in der Birne!
Wir lösten dies, indem wir immer vor und nach den Gates, wild in der Pampa schliefen. Völlig okay und gut machbar.

NB: und trotzdem sind die Camps noch "billig", im Gegensatz zu einigen Lodges. Hier kann man leicht über 1000Dollar liegen lassen pro Nacht. Ökotourismus ist angesagt. Wenig Infrastruktur, dafür viel bezahlen. ;-)

Jaaaa, aber alles in allem gefällt es uns hier. Wir schleichen uns durch das hohe Preisniveau.
Die Tierwelt ist Mega und das Off Road Abenteuer findet man hier. Jippiiiiiii...mir hend dä Plausch.....

Riesige Büffel- und Gnusherden im Savuti Marsh, Chobe NP 4
Um das Savuti Camp sahen wir einige Elefanten die in den Wasserlöcher tummelten.
Runter fuhren wir über die Marsh-Road, vorbei an riesigen Gnus- und Büffelherden.

Khwai River 3
Ein Highlight für uns, war der Khwai River. (zu finden zwischen Chobe NP und Moremi Game Reserve.)

Wir verhängten hier zwei Tage am Fluss, nur mit gaffen. Den ganzen lieben Tag lang kamen Tiere vorbei.

Zebras und Giraffen, Khwai River 1 (1) aufgeschreckte Elefantenherde! Löwe? Khwai River 4
Die Elefanten kamen so nahe, das wir jedes mal ready für die Flucht waren. Es war mal wieder hammermegagigastark.

Apropos Flucht! Innerhalb Sekunden verstoben alle Tiere vom Fluss. Was war los!? Ein Löwenrudel? Mit unserem Feldstecher kämmten wir die ganze Umgebung ab, hmmmmmmmm...hinter dem Gebüsch, sah es nach Löwe aus...

Wieder schliefen wir ausserhalb des Parks, und sahen dazu noch mehr Tiere als innerhalb des Parks. jippiiiiiii

Painted Dog, Khwai River Hippo, Khwai River 4
Zur Krönung kreuzte uns ein ganzes Rudel der "Painted Dogs". Vom aussterben bedroht und sehr selten zu sehen.
Die Dicken Hippo's verbringen die meiste Zeit im Wasser. Verstehen wir, am liebsten würden wir hinterher jumpen, aber, aber......

im Labyrinth des Okavango Delta, Khwai River
Im Khwai River und Moremi Game Reserve kommt man am besten mit GPS voran.
Das Wasser war sehr hoch, und viele Wege führten ins tiefe Wasser.
Immer wieder landeten wir in einer Sackgasse, oder querten Furten die weit über 1 Meter tief waren. Richtig abenteuerlich war's. schwitzschwitz
Ein ablaufen zuvor, lag nicht drin. Zuviele Kroks! Hoseschiesser

Dreimal sackten wir richtig tief ein. Doch BRECH wühlte uns raus. Juhuiiiiiii, ein Mordskerl...unser BRECH. :-)) beschtwogits

Das Moremi Game Reserve, erreichten wir über das North Gate.

Xakanaxa Camping, Moremi Game Reserve 7 Elefantenbesuch in der Nacht, Xakanaxa Camping, Moremi Game Reserve 2 (1) & 2)
Im Xakanaxa Camp bekamen wir einen Platz für Lokals, mit viel blabla.
Wow, was für ein Glück. Ohne Vorbuchung geht es auch! Und dann noch zu einem normalen Preis, wir Glückspilze.

Über Nacht brüllte uns ein Löwe wach und ein Elefant streifte um BRECH rum.
Seine Bescherung, lag am Morgen vor unserer Haustüre. uahhhh Gagi.

Fourth Bridge, Moremi Game Reserve 5 Third Bridge, Moremi Game Reserve 1
Durch Tiefsand zur Fourth Bridge und weiter zur kaputten Third Bridge. Halb Wasser halb Brücke, durch geht's.
Bis zum äussersten Zipfel der Mboma Island konnten wir fahren. Von hier, geht es nur noch mit kleinen Booten, tief ins Okavango Delta rein.
Über die Second und First Bridge, fuhren wir beim South Gate raus aus dem Moremi.

Diese Nacht besuchte uns eine ganze Familie Tüpfelhyänen. Ihr heulen begleitete uns beim schlafen.

Unser Camp im Island Safari Lodge, Maun Affenbande im Camp von Island Safari Lodge, Maun 4
Am nächsten Morgen nahmen wir die letzten 100km unter die Räder und fuhren nach Maun.
Kurz davor die erste Veterinär Kontrolle.
Das heisst, aussteigen und mit den Schuhen in einem Kasten mit Desinfektionsmittel rumtapsen. hihihi
Die Frage nach Frischfleisch? Haben wir eh nix mehr, alles aufgefuttert.

Ab nach Maun, Einkaufen. Futter her.
Direkt am Thamalekane River, im Island Safari Lodge (auch Camping), stellten wir uns unter die Riesenbäume in den Schatten.
Tut das gut.
Bei Nachbar's Camper, rupften die doofen Affen überall rum. Saubandi!

Island Safari Lodge am Thamalakane River, Maun 1 IMG_3383
In Maun, steht das Wasser hoch. Von einem Einheimischen erfuhren wir, das es vor 4-5 Monate viel Regen in Angola gab, und sie deshalb soviel Wasser hätten.
Ahhaaaaaaaa...deshalb auch unsere tiefen Wasserdurchfahrten in dieser Jahreszeit. Alles klar.

genialer Stoffladen in Maun
Bei unseren Stühlen riss der Stoff. Zuviel gefurzt??????? hihihi
In einem fantastischen Stoffladen, gab es einfach alles. Die Verkäuferinnen hatten Ihr Gaudi an uns, und wir an Ihnen.
Mit allem was wir brauchten und viel Lachen, gingen wir zurück auf unser Camp.

neuer Stuhlbezug nähen, im Camp von Island Safari Lodge, Maun Propellerchopf
Nähen und zusätzlichen Lüfter einbauen. Schaffe schaffe und relaxe in Maun.

Tiefsand im Nxai Pan NP 3 (1) 4x4 only, Nxai Pan NP (1)
Diesel, Wasser und Food aufgefüllt, nun gehts weiter Richtung Lehm-Salzpfannen. (Pans)
Zuerst einen tollen Abstecher in den Nxai Pan National Park.

Sackstarke Sandpisten, Tiere und riesige Affenbrotbäume "Baines Baobab's".

Strauss-Tanz, Nxai Pan NP 1 Hetzjagd von Streifengnus, Nxai Pan NP 4
Der Strauss buhlte um die Dame und die Streifengnus hatten einen Machtkampf unter sich. Es gab was zum gucken.

von Gweta zum Green's Baobab 3 (1)
Weitere markante Wegpunkte, vergangener Expeditionen, sind die Green's und Chapman's Baobab's.
Dazu fuhren wir durch das kleine Dorf Gweta und immer weiter südwärts in die Makgadikgadi Pans.

Chapman's Baobab, Ntwetwe Pan 3 (1) Auaaaa, Stacheldraht zu den Green's Baobab, Ntwetwe Pan (1)
Ein Wegweiser seit vielen vielen Jahren. Die Inschriften gehen bis ins 1800 Jahrhundert zurück.
Der Weg dahin ist am besten mit GPS Punkten zu finden. Macht Spass so zu fahren.
Links der Chapman's Baobab.

Der Green's Baobab ist umzäunt. Vor lauter gaffen, voll den Tötz in den Stacheldraht gerammt. auaaaaaaaaa tztztztzztz Patschi!

Veterinary Zaun, kurz vor Kubu Island 3 mitten in der Ntwetwe Pan 1
Nächte unter dem 1000 Sternenhimmel genossen wir mitten im Ntwetwe Pan und dem Sua Pan. Dazu die herrliche Stille! Einfach schön.

Hier kreuzt man wieder Veterinär Zäune und Kontrollen. Es geht Hauptsächlich um die Maul- und Klauenseuche, die hier Erfolgreich bekämpft wird. Leider zum Leidwesen vieler Wildtiere, die Ihre Wanderungen so nicht machen können und verdursten. :-(

BRECH, Kubu Island in der Sua Pan 2 (2)
Ein Blick von der Kubu Island, die im Sua Pan liegt.

Wir sitzen wieder unter dem wunderschönen Sternenhimmel und planen unsere Weiterfahrt in Botswana. Gibt noch soviel zu sehen.....und zu erzählen. :-))))) Bis ganz bald wieder, tschüsssss

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